STONIQ von Hoffmann Germany: Geprüfte Sicherheit für Ihre Küche

Wenn Sie eine neue Pfanne kaufen, möchten Sie wissen, was beim Kochen wirklich in Ihr Essen übergeht – und was nicht. Schlagworte wie „PFAS-frei" oder „schadstoffgeprüft" begegnen Ihnen überall, doch was bedeuten sie konkret? Wir von Hoffmann Germany nehmen unsere Verantwortung ernst und möchten Ihnen vollständige Transparenz bieten: Unsere STONIQ Kochgeschirrserie mit Keramikbeschichtung wurde unabhängig durch TÜV Rheinland geprüft – und wir erklären Ihnen, was dabei getestet wurde und was die Ergebnisse für Sie bedeuten.


Was ist überhaupt PFAS – und warum ist das wichtig?

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – eine Gruppe von mehreren tausend synthetischen Chemikalien, die seit Jahrzehnten in industriellen Prozessen und Verbraucherprodukten eingesetzt werden. Das Problem: Sie bauen sich in der Umwelt und im menschlichen Körper kaum ab – weshalb man auch von „ewigen Chemikalien" spricht. Bestimmte PFAS-Verbindungen stehen im Verdacht, Gesundheitsschäden zu verursachen, und werden daher vom Gesetzgeber zunehmend reguliert oder verboten.

PTFE (Polytetrafluorethylen, oftmals für klassische Antihaft-Beschichtungen eingesetzt): Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft PTFE selbst als gesundheitlich unbedenklich ein – vorausgesetzt, Antihaftpfannen werden nicht weit über die empfohlene Objekttemperatur hinaus erhitzt. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist eine PTFE-Beschichtung also sicher. Das Problem lag nie im PTFE selbst, sondern in Hilfsstoffen, die bei seiner Herstellung eingesetzt wurden.

Unsere STONIQ Serie setzt auf eine Keramikbeschichtung. Unabhängig vom gewählten Beschichtungstyp gilt für uns: Behauptungen allein reichen nicht – deshalb haben wir unsere Pfannen extern und unabhängig testen lassen.

Sicherheit beginnt in der Lieferkette

Bevor ein Produkt überhaupt das Labor erreicht, stellt sich eine grundlegende Frage: Was steckt in den Ausgangsmaterialien? Wir haben uns deshalb von unserem Beschichtungshersteller schriftlich bestätigen lassen, dass der Beschichtung keine PFAS-Verbindungen – weder Fluorpolymere noch andere organisch fluorierte Substanzen – absichtlich zugesetzt werden. 

Darüber hinaus ist unser Beschichtungshersteller selbst gesetzlich verpflichtet, seine Beschichtungsmaterialien durch unabhängige Prüfungen zertifizieren zu lassen und eine Konformitätserklärung auszustellen. Diese Erklärung ist Voraussetzung dafür, dass die Beschichtung überhaupt in Verkehr gebracht werden darf – sie belegt die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Anforderungen auf Materialebene. Wir als Hersteller des fertigen Kochgeschirrs stützen uns auf diese Konformitätserklärung und ergänzen sie durch unsere eigene, unabhängige Prüfung des Endprodukts. So entsteht eine lückenlose Sicherheitskette – von der Beschichtung bis zur fertigen Pfanne.

Wer hat geprüft – und wie?

Die Prüfung wurde von TÜV Rheinland LGA Products GmbH in Nürnberg und Köln erstellt – einer der weltweit renommiertesten unabhängigen Prüforganisationen, akkreditiert durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS).

Das Ergebnis: Alle getesteten Parameter bestanden.

Was wurde untersucht?

Die Prüfung war bewusst umfassend angelegt und deckte alle relevanten Bereiche ab, die für Kochgeschirr mit Lebensmittelkontakt von Bedeutung sind:

  • Sensorik – Geruch und Geschmack wurden nach Kontakt mit kochendem Wasser bewertet. Eine bedenkliche Abweichung beginnt erst ab einem Intensitätswert von 3 auf einer Skala bis 4. Die STONIQ Beschichtung blieb deutlich darunter.
  • Gesamtmigration – Wie viel Material gibt die Beschichtung insgesamt an Lebensmittel ab? Getestet in Essigsäure, Ethanol und Isooctan (als Simulanzien für saure, alkoholische und fettige Speisen). Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 10 mg/dm². Die Messwerte lagen weit darunter.
  • Schwermetalle – Über drei aufeinanderfolgende Testzyklen wurde geprüft, ob Metalle wie Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber, Chrom oder Nickel aus der Beschichtung in Lebensmittel übergehen. 22 verschiedene Metalle wurden analysiert – alle Werte lagen unterhalb der Nachweisgrenze.
  • Formaldehyd, primäre aromatische Amine, Bisphenole – Diese Stoffgruppen stehen im Fokus der Lebensmittelkontaktsicherheit, weil sie potenziell krebserregend oder hormonaktiv sein können. Über 60 Einzelsubstanzen wurden geprüft. Alle relevanten Werte lagen im sicheren Bereich oder unterhalb der Nachweisgrenze.
  • PFAS – das Herzstück der Prüfung – TÜV Rheinland analysierte zwei umfangreiche PFAS-Pakete: Paket 1 umfasst alle heute bereits gesetzlich geregelten Verbindungen. Paket 2 geht darüber hinaus und prüft weitere  Verbindungen, die aktuell im Fokus zukünftiger Regulierung stehen – darunter HFPO-DA. Keine einzige dieser Substanzen war in der STONIQ Beschichtung nachweisbar.
  • PAK, Siloxane, Farblässigkeit – Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (15 Verbindungen), hormonaktive Siloxane sowie die Farbstabilität der schwarzen Beschichtung wurden geprüft – jeweils ohne Beanstandung.

Mehr geprüft als gesetzlich vorgeschrieben

Dabei gehen wir bewusst über das gesetzlich Vorgeschriebene hinaus: Substanzen wie Bisphenole, Siloxane und zukünftig regulierte PFAS-Verbindungen sind für Keramikbeschichtungen dieser Art noch nicht gesetzlich prüfpflichtig. Wir haben sie trotzdem testen lassen. Denn für uns zählt nicht das gesetzliche Minimum, sondern das, was wir Ihnen mit gutem Gewissen empfehlen können.


Was bedeutet das für Sie?

Wenn Sie mit Ihrer STONIQ Pfanne kochen, können Sie sich darauf verlassen, dass keine der geprüften PFAS-Verbindungen nachweisbar sind, keine Schwermetalle in Ihr Essen übergehen, keine Bisphenole oder bedenklichen Amine in relevanten Mengen migrieren und die Beschichtung weder Geruch noch Geschmack Ihrer Speisen beeinflusst.

Die Prüfung basiert auf den europäischen Lebensmittelkontaktregelungen, insbesondere der EU-Verordnung (EG) Nr. 1935/2004, der Verordnung (EU) Nr. 10/2011, der REACH-Verordnung sowie der POP-Verordnung für PFAS. Auf Grundlage dieser Prüfung erfüllt die STONIQ Beschichtung die Anforderungen an Lebensmittelechheit gemäß geltendem EU-Recht – Beschichtung und Griff sind für den bestimmungsgemäßen Kontakt mit Lebensmitteln geeignet und geben keine Stoffe in gesundheitlich bedenklichen Mengen ab.

Unser Versprechen

Wir bei Hoffmann Germany GmbH stehen für professionelle Qualität. Transparenz bedeutet für uns: nicht nur sagen, was in unseren Produkten steckt, sondern es unabhängig belegen lassen.

Hinweis: Da PFAS-Verbindungen weltweit in der Umwelt vorkommen, kann trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass in nachgelagerten Verpackungs- und Lieferprozessen Spurenmengen durch externe Quellen eingetragen werden. Die Testergebnisse gelten ausschließlich für die geprüften Proben zum Zeitpunkt der Untersuchung.